Einladung zum 10 jährigen Vereinsjubiläum

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Mitglieder unserer Reha-Sportgruppen

Unser 10 jähriges Vereinsjubiläum möchten wir am Samstag, den
04. August ab 12:00 Uhr in den Räumen und auf dem Außengelände
der Gaststätte „Erftstübchen“, Im Floting 3a in Arloff-Kirspenich
feiern.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Angeboten werden
Grillspezialitäten frisch vom Grillwagen mit Beilagen. Frische
Salate vom Salat-Buffet. Am Nachmittag Omas Hefepuffer mit Kaffee.

Sehr gerne erwarten wir unsere Vereinsmitglieder aus Bad Münstereifel
und Bad Neuenahr, sowie die Mitglieder unserer Reha-Sportgruppen
mit ihren Partnern, Freunden und Bekannten, die unsere Vereine
kennenlernen möchten.

An einem Info-Stand können Gäste Auskünfte über unsere verschiedenen
Gesundheits-Sportgruppen bekommen.

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Professor Edgar Beckers „Die Macht der Gewohnheit“

Die Praxisangebote von Übungsleiterinnen und Übungsleitern belegen immer wieder. Es ist schwer, Menschen auf dem Weg zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung zu unterstützen. Viele verändern ihr Gesundheitsverhalten nur unter großen Anstrengungen, manche geben sogar auf.

Wir im Sport befragte Professor Edgar Beckers, Sportpädagoge an der Ruhr-Universität Bochum, über die Möglichkeit von Verhaltensänderungen.
Professor Beckers ist Mitglied des Ausschusses „Sport und Gesundheit“ des
LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen.

Wir im Sport (WiS): Warum fällt Verhaltensänderung so schwer?
Prof. Beckers: Nehmen wir die Beispiele der Raucher oder derjenigen, die sich nicht bewegen oder keinen Sport treiben. Es gibt niemanden, der nicht weiß, dass rauchen schädlich ist. Es gibt niemanden, der nicht weiß, dass Bewegung eigentlich gut tun würde. Aber: es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was man weiß und dem, was man tut. Es gibt sprichwörtlich die Macht der Gewohnheit.

WiS: Wie kommt es dann doch zu einer Verhaltensänderung?
Pro. Beckers: Es hört sich zwar hart an, aber oft ändern die Menschen ihr Verhalten erst, wenn der Leidensdruck groß genug ist. Wenn der Arzt zum Beispiel einem 45-jährigen, gestressten Manager mit Herz-Kreislaufproblemen sagt:Sie müssen dringend ihre Gewohnheiten ändern, aufhören zu rauchen, sich anders ernähren und mehr bewegen.
Ansonsten garantiere ich für garnichts! Das kann der Impuls sein für eine nachhaltige Veränderung.

WiS: Entsteht nicht erst einmal eine Leere, wenn man seine alten Gewohnheiten aufgibt?
Prof. Beckers: Genau so ist es. Deshalb kommt es darauf an, dieses Vakuum zu füllen. Wichtig ist, dass man dabei nicht als Einzelkämpfer agiert. Denn es ist sehr schwer, sich immer wieder allein von der Couch aufzuraffen, um zum Beispiel abends noch joggen zu gehen. Da hilft sehr eine Gruppe Gleichgesinnter, da helfen die Sportvereine, die Bewegung im sozialen Kontext bieten. Hier können sich Gleichgesinnte gegenseitig unterstützen.

WiS: Der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen hat mit dem Innen-und Sportministerium die Kampagne „Überwinde deinen inneren Schweinehund
(ÜdiS) aufgelegt. Diese zielt ja schon im Titel auf Verhaltensänderung…..
Prof. Beckers: Die Kampagne hat den großen Vorteil, dass sie eben nicht nur auf die individuelle Verhaltensänderung zielt. Vielmehr bietet sie zum Beispiel über das Internet unter www.ueberwin.de konkrete Hilfestellung für diejenigen, die zum Beispiel eine Gruppe „Entspannung und Stressbewältigung“ suchen. Hier wird man schnell über eine Suchmaschine fündig und kann aus einer Vielzahl von Vereinsgruppen wählen.
Also: die Kampagne appelliert nicht nur, sie bietet Handfestes. Und das kann dann wirklich zu einer Änderung des Verhaltens führen.

Interview: Theo Düttmann LandesSportBund NRW

Schweinehund in der City

Die Kampagne „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ geht in die nächste

Runde. Überall in NRW wirbt der Schweinehund ab Mitte Juni auf über 6.000

so genannten „City Light-Postern“ . Die Poster werden auf Werbeflächen

präsentiert, die durch Glas geschützt und beleuchtet sind. Sie finden sich vor

allem im innerstädtischen Bereich, vorwiegend an Bus-oder Bahnhaltestellen.

 

Der Clou: Menschen, die sich vor den Postern fotografieren  lassen, können an

einem Wettbewerb teilnehmen. Es winken insgesamt 1.000 attraktive Preise

z.B. Sportschuhe, Sportbekleidung und Jahresbeiträge für einen Sportverein.

 

Die Fotos müssen auf  http://www.ueberwin.de eingestellt werden. Die Aktion läuft

vom 20. Juni bis zum 18. Juli. Die Gewinner werden per Zufallsgenerator

ermittelt und auf der Webseite der Kampagne bekannt gegeben.

Fotoaktion und Preise sollen den Anstoß für die Teilnehmer liefern, ihren

inneren Schweinehund zu besiegen und die gesundheitsorientierten Angebote

der Sportvereine wahrzunehmen.

Die 20.000 Sportvereine in Nordrhein – Westfalen halten neben vielfältigen

Breitensportaktivitäten rund 6.000 Rehabilitationssportangebote bereit.

“ Sport schützt nachweislich vor einer Reihe von weit verbreiteten

Erkrankungen und Beschwerden“.

 

Text: Theo Düttmann  lsb

Schlafapnoe besiegt

Erich H.  Vereinsbeitritt im Verein „Gesundheitssport Bad Münstereifel e.V.“

Dezember 2004

Dr.med.Elke Valerius

Fachärztin für Innere Medizin/Schlafmedizin/Diabetologie/

Notfallmedizin/Pneumologie

Ich berichte über Herrn Erich H………………

den ich am 3.3.2011 untersuchte.

Diagnosen:  1)  OSAS ( ED 2001 )    2)  Hypertonie

Therapie:  CPAP  7,6  mbar

Anamnese:

Herr H. berichtet über regelmäßige Schlafgewohnheiten in der Zeit

von 22:30 – 08:00 Uhr mit einer TST von 9 Std  EL. 15 Min. WEL. 30 Min.

Das CPAP toleriere er nicht mehr, er habe es seit Sommer 2010 nicht mehr

regelmäßig genutzt. Schlafbenefit gut, keine Tagesmüdigkeit und

Monotonieintoleranz. Ruhiger Schlaf. Stabile Konzentrations-und Leistungsfähigkeit. Morgendl. Kopf-oder Gliederschmerzen 1-2 mal Nykturie

Schnarchen und Atempausen wurden nicht beobachtet.

Gewicht 83 kg  KG 178 cm

Vigilanz Test ( ESS ) : 6/24  keine Monotonieintoleranz

Kardiorespiratorische Polygrafie:

Im Aufzeichnungszeitraum findet sich ohne CPAP ein AHI von 5/h ohne cycl.

Entsättigungen ( ESI 10/h ). Atemgeräusche wurden intermittierend registriert.

Die niedrigste SO2  betrug 85 %.  In 20 % der Zeit 95 und 100 %,

in 80 % der Zeit liegt die SO2 zwischen 90 und 95 %, in 0 % der Zeit

deutlich unter 90 %.

Epikrise:

Aufgrund der klinischen Symptomatik und der vorliegenden Messung liegt

ohne CPAP eine grenzwertige schlafbezogene Atemstörung vor.

Die Aussetzung der Therapie kann für ein Jahr erfolgen.

Lieber Erich,

bei Dir hat es ja nun etwas länger gedauert, aber immer noch besser später

als nie. Andere schaffen es ja lebenslang nicht. Du bist nun schon fast

sieben Jahre in unserem Verein, hast immer sehr gut im Training mitgemacht

und mit dem jetzigen Ergebnis kannst Du sicherlich zufrieden sein.

Und wie Du jetzt immer wieder äußerst, Du kannst Dir schon garnicht mehr

vorstellen, mit CPAP zu schlafen.

Also gib noch Gas, Frau Dr. Valerius möchte Dich in einem Jahr wiedersehen.

Die besten Glückwünsche von allen Vereinsmitgliedern zu Deinem Erfolg.

Tibeter – Kurse

Ab sofort bieten wir in unserem Verein „Fünf Tibeter“ Kurse an.

Mehr dazu in Kürze!